Review Jazz

Mammal Hands

Captured Spirits

Gondwana • 2020

Wahrscheinlich ist dieser Jazz schon Pop. Vielleicht ist dieser Jazz auch Rave, wie der Guardian schrieb. Die Clubs haben schließlich zu und zu Euphorie im Wohnzimmer dürfte es bei manchen schon reichen, wenn sie »Captured Spirits« hören, das vierte Album der Brit-Jazzer Mammal Hands. Diese Musik schwillt jedenfalls ziemlich gerne an. Darin liegt dann auch die Schnittmenge von Pop und Rave. Was anschwillt wird schnell schwülstig, wenn es nicht aufpasst. Und Mammal Hands passen nicht auf, wollen sie aber bestimmt auch gar nicht. Drei Männer sind das, sie kommen mit Klavier, Saxophon und Drums und orchestrieren diese klassische Instrumente auf 11 dermaßen regelmäßig in Höhen, in den es schon um Affekt gehen MUSS. In guten Momenten erlaubt »Captured Spirits« Badbadnotgood-Referenzen oder El Michels Affair In schlechten sagt man einfach nur: Ha ja, das ist halt so Gilles Peterson-Jazz. Einfach gefällig. Schon nicht scheiße – aber doch auch irgendwie austauschbar.

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