Review

John Carroll Kirby

Blowout

Stones Throw • 2023

John Carroll Kirby lässt nicht auf sich warten: Kein Jahr nach seinem letzten Album »Dance Ancestral« folgt mit »Blowout« der Nachfolger. (Überhaupt legt der Keyboarder und Produzent aus Los Angeles in einem unglaublichen Takt seine Platten vor.) Darauf: Sonnengetränkter Funk und von Wellen getragener Soul, alles Instrumental, alles mit einem unglaublichen Gespür für Melodien angelegt. »The Takedown« arbeitet mit einem unfassbaren Groove, schert mal zwischendrin aus, versteigt sich aber nie in psychedelische Gefilde. Alles mutet auf dieser knappen Stunde Musik eher wie ein Tagtraum an. Neben dem Synthesizer machen Kirbys Arrangements anderer Sounds den Unterschied – wie in »Gecko Sound« bei dem ein glatter Rhythmus sich Stück für Stück in den Feierabend steigert, während dazu eine Flöte die Melodie unterstützt. Ein paar Dubs hinten raus versenken die Platte endgültig im Wellnessbereich. Inspiration für diesen Sound war Kirbys Trip nach Costa Rica, bei dem er mit Musikern von dort zusammenspielte. Wer Calypso und tropische Einflüsse ahnt, ahnt richtig, allerdings jedoch durch den LA-Filter getragen. »Blowout« ist eine Sommerplatte – fürs ganze Jahr.

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