»Deutschrap hat sich diversifiziert« – ein Satz, der seit Jahren herumgetragen wird und eigentlich nichts bedeutet. Doch kein Festival verkörpert das »Binnez of Rap« so sehr wie die Tapefabrik. Schon 2012 streckte die Hip Hop-Instanz im Wiesbadener Schlachthof industriellen, algorithmischen und patriarchalen Strukturen den Mittelfinger entgegen – paritätisch, divers und immer für die Kultur. Ja, real Hip-Hop.
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Ein Wochenende für Legenden, Newcomer und alle dazwischen
Während Kulturräume dieser Tage zusammengestrichen werden, als hätte die CDU/CSU einen OneBlade, bleibt die Tapefabrik 2025 das gallische Dorf des deutschen Raps. Neben Oldschool-Legenden wie Retrogott & Hulk Hodn oder Figub Brazlevic & MC Rene stehen am 6. und 7. Juni 2025 auch Zeckenrap-Pionier grim104, Graffiti-Hoodboy Luvre47 und das völlig zurecht gehypte Dortmunder Kollektiv Patina Records auf der Bühne am Rhein. Dazu: Panels und jede Menge Austausch – so bold wie ein Wholecar, so raw wie ein Throw-Up.